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Diese enthalten auf einem eingebauten Mikrochip auch den
Fingerabdruck des Besitzers. Er wird so codiert, dass lediglich eine
Echtheitsprüfung erfolgen kann, laut Infineon soll die Rekonstruktion des
Fingerabdrucks aus den auf dem Ausweis gespeicherten Daten nicht möglich
sein. Auch weitere Daten wie Führerscheine oder Büchereiausweise
lassen sich elektronisch speichern.
In Hongkong, das am 1. Juli 1997 an die Volksrepublik China
zurückfiel, sind alle Bürger ab einem Alter von zwölf Jahren
verpflichtet, einen Ausweis mit sich zu führen. Ab Juli 2003 sollen die
herkömmlichen Ausweise Zug um Zug durch die neuen Smartcards ersetzt
werden. In einem ersten Schritt hat die Regierung von Hongkong 1,2 Millionen
der neuen Ausweise bestellt, insgesamt sollen 6,8 Millionen Bürger einen
solchen Ausweis erhalten.
Datenschützer stehen den neuen Ausweisen ablehnend
gegenüber. Rena Tangens vom FoeBuD e. V. sieht Infineon als
Spitzenkandidaten für den Big-Brother-Award: "Auf diesem Chip lässt
sich sicherlich auch speichern, ob der Träger ein Menschenrechtler oder
Mitglied von Falun Gong ist". Anders als bei herkömmlichen Ausweisen kann
der Besitzer die Einträge auf dem Mikrochip nur mit einem speziellen
Lesegerät prüfen. (Ekkehard Jänicke) |