Wer verdient auf welche Weise an einer
angeblichen Klimakatastrophe Um den CO2-Ablasshandel wirksam zu
organisieren, mussten Instrumente geschaffen werden, wie der Chicago
Climate Exchange. Immer mehr namhafte Unternehmen sind darin vertreten,
von Rolls Royce über Bayer, Ford bis hin zu namhaften Universitäten.
Ein Mr.Strong ist im Vorstand dieser privaten Chicago Climate
Exchange. Viele der als Umweltverschmutzer bekannten Unternehmen haben
sich bereits auf den Kohlenstoffdioxid-Handel eingelassen, auch in den
Vereinigten Staaten, wo die Kredite (Differenz zwischen zugestandener und
erreichter niedrigerer Quote) an das Chicago Climate Exchange verkauft werden.
Einige Experten haben berechnet, dass zu einem Preis von 14 $ pro Tonne
Kohlenstoff die im Rahmen des Kyoto- Protokoll ermöglichten
Emissionsrechte einem Wert von 2 345 Milliarden Dollar entsprechen,
was als größte Geldbeschaffungsmaschine durch internationale
Verträge in der Geschichte der Menschheit bezeichnet werden kann.
Und das ist erst der Anfang, man kann jederzeit mehr Kredite schaffen. All das
muss vom Steuerzahler und Konsumenten aufgebracht werden, von niemandem sonst.
Man muss sich an dieser Stelle klarmachen, es geht keinem der führenden
Beteiligten ( das manipulierte Fußvolk an der Basis natürlich
ausgenommen ) um wirkliche Reduzierung von CO2. Deutlich sichtbar ist es z.B.
in Deutschland, wo man gerade plant, 26 neue Riesen-Kohlekraftwerke,
CO2-Schleudern par excellence, neu zu errichten. Es geht, nicht nur, aber
hauptsächlich, um den Handel mit CO2-Emmissionsrechten, für alle
Beteiligten eine Lizenz zum Gelddrucken auf Jahrzehnte, die alles bisherige in
den Schatten stellt. 2007 wurde als das Jahr ausgewählt, in dem die Basis
dafür zementiert wird und alle Gegenstimmen medial zum verstummen gebracht
werden sollen. An dieser Stelle kommt Al Gore ins Spiel, der die Trommel wie
kein anderer für die CO2-Reduzierung schlägt. Gore-Kritiker
untersuchten den Stromverbrauch im Hause Gore und kamen dahinter, dass der
CO2-Mahner 20-mal soviel Strom wie ein durchschnittlicher US-Bürger
verbraucht. Alles kein Problem, sagt Gore im Kongress, denn er kaufe dafür
CO2-Ablässe. Gore kauft schlauerweise seine CO2-Ablässe von sich
selbst, von der Generation Investment Management LLP, einer
unabhängigen, privaten, durch die Eigner gemanagten Gesellschaft,
die 2004 in London and Washington, D.C. gegründet wurde wie es im
Prospekt heißt. Er steht dieser Gesellschaft als Vorsitzender vor und ist
Gründungsmitglied. Diese Gesellschaft ist ein Hedgefond, der den Handel
mit CO2-Ablässen betreibt. Das ist der geniale Trick: Ich verbrauche
soviel Energie wie ich will und kaufe von mir selbst Ablässe. Wenn das
Luther noch erleben dürfte. Kurz zusammen-gefast heißt es, dass die
Wohlhabenden nicht ans Energiesparen denken müssen, da sie sich
freikaufen. Sparen müssen die Ärmeren, denn sie können die
Ablässe nicht bezahlen Wie funktioniert der Ablasshandel ? An dieser
Stelle muss man anhand eines Beispiels aus Australien einmal einen Blick darauf
werfen, wie der moderne Ablasshandel mit CO2 funktioniert: Ein Farmer
beschloss, eine große Anzahl von Bäumen zu ersetzen, die vor 100
Jahren gefällt wurden. Er tat es, um der Erosion vorzubeugen, den
Salzgehalt des Bodens zu reduzieren und um den Schafen Schatten zu spenden. Ein
CO2-Ablasshändler kam vorbei und erklärte ihm, dass seine Bäume
aus Sicht der CO2-Bilanz 40 Austral-Dollars pro Hektar wert seien und gab ihm
ein Zertifikat für seine positive CO2-Bilanz. Der Händler kassierte
40 % an Vermittlungsprovision. Der Farmer verkauft dann das CO2-Zertifikat (
wieder mit Provision) an ein Kohlekraftwerk weiter, dass dann zwar kein
CO2-Molekül weniger ausstößt, aber dafür wird das
Bruttosozialprodukt durch den Verkauf und Kauf des Ablassbriefes erhöht.
Der dann natürlich erhöhte Strompreis wird an den Endverbraucher
weitergegeben und der Kreislauf ist perfekt. Nur Gewinner? Es gibt nur
einen Verlierer, der aber ist das schwächste Glied in der Kette,
nämlich der Endverbraucher. Auf diese Weise entstanden in Australien und
anderswo schon riesige Monokulturen mit artfremdem Pflanzen, die das
biologische Gleichgewicht durcheinander brachten und mehr ökologische
Schäden verursachten als sie nutzten. Natürlich verursacht die
Pflanzung und Pflege oder Düngung der Bäume ebenfalls CO2, denn der
Farmer pflanzt nicht mithilfe eines Esels die Bäume, sondern mit schwerem
Gerät. Insofern ist der CO2-Haushalt nicht ausgeglichen. Alles andere sind
Milchmädchenrechnungen. Aber die theoretische CO2-Bilanz ist gerettet. Die
Industrie ist mit diesem Mechanismus durchaus zufrieden, den er ermöglicht
ihr Planungssicherheit und Schutz vor unbekannten Umweltschutzforderungen, da
alles auf den harmlosen Sündenbock CO2 geschoben wird und andere wirklich
gefährlichere Stoffe nicht mehr beachtet werden. Und so sind alle
zufrieden, die Medien haben ein Horrorszenario, die Politiker einen Feind,
gegen den sie sich beweisen können und die Industrie ein
Jahrhundertgeschäft. Beispielsweise werden bald alle als CO2-Schleudern
erkannten Altautos ersetzt werden müssen, da ihr Betrieb durch neue
Ökosteuern zu teuer oder sogar verboten wird. Ein fantastisches
Zwangs-Konjunkturprogramm. Die Atomindustrie sieht sich auch vor goldenen
Zeiten. Welche Zukunftsaussichten ihr vom Markt zugebilligt werden, zeigt sich
am Preisanstieg des Uran. War dieses noch Anfang 2005 für 20 US-$ pro
Pfund erhältlich, muss man jetzt über 110 US-$ dafür bezahlen,
was von der Öffentlichkeit aber kaum bemerkt wurde. Rohstoffpreise
für eine auslaufende Industrie sehen anders aus. Die Betreiber sichern
sich Vorräte auf Jahre hinaus und kalkulieren dabei den weltweiten Neubau
von unzähligen Atommeilern mit ein. Nur die Steuerzahler und Verbraucher
haben die Zeche eines des größten Wissenschaftsschwindels aller
Zeiten zu bezahlen. Und die wird teurer als sich das jetzt irgendjemand
überhaupt vorstellen kann.
|