Zum ersten Mal ist das Grenzgebiet zwischen dem Tessin und Italien von einer Drohne überwacht worden, einem kleinen Flugzeug ohne Piloten. Diese in den letzten Nächten durchgeführte Operation ermöglichte die Festnahme von 4 heimlichen Einwanderern.
Aufgrund der Windverhältnisse mussten einige Flüge tief geflogen werden. Die Bevölkerung wurde durch die Passage der Drohne gestört und bei der Polizei gingen zahlreiche Beschwerden wegen Lärmbelästigung ein, erklärte der Sprecher des Grenzkorps, Clemente Milani. Trotz dieser Unannehmlichkeiten bewertete er die Operation als erfolgreich.
Das Aufklärungsflugzeug wurde in den letzten 2 Wochen in 4 Nächten genutzt (Anm.:November 06). Mit Hilfe von Infrarotkameras hat es 4 Personen gefunden, die heimlich versuchten in die Schweiz zu gelangen. Diese wurden dann vor Ort von einer gesandten Grenzpatrouille verhaftet.
Die Kontrolle des Gebietes durch Drohnen wurde am 5.Juli 2006 vom Bundesrat genehmigt. Diese Art Flugzeug kann bis zu einer Höhe von 4500m fliegen und eine Distanz von 100 km zurücklegen. Es erreicht eine Geschwindigkeit von mehr als 200 km/h.

