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15.11.04   Info von:  
Neue Infos von Dr. Hammer
Dr. med. Mag. theol Ryke Geerd HamerMaisen d`Arrêt Fleury Mérogis Montag,

Abschrift

An dasAußenministerium

- Auswärtiges Amt -

Berlin / Deutschland

über:

Deutsche Botschaft

Frau Kerstin U. Jäger 28 rue Morbeau

F-75116 Paris

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frau G.R., 2. Vorsitzende unseres Vereins für Germanische Neue Medizin, hat vor 3 Wochen bei Ihnen angerufen und sich nach mir erkundigt.

Es wurde ihr gesagt, ich würde bald nach Lyon verlegt, das sei beschlossene Sache und sei auch schon rechtskräftig (ich wusste davon noch nichts!).

Wie kann eine Sache rechtskräftig sein, die einen flagranten Rechtsbruch voraussetzt?

Denn nach den Statuten der Euro-Order hätte ich ja bei meiner Ankunft in Frankreich, wie Sie sehr genau wissen, auf freien Fuß gesetzt, bzw. die „affaire“ in die 1. Instanz zurückversetzt werden müssen, weil beide Urteile gegen mich in Abwesenheit ergangen sind.

Sie haben also schon am 22. oder 23. Oktober offenbar von der beabsichtigten Rechtsverletzung genau gewusst!! Und das Auswärtige Amt war offenbar ausdrücklich mit der beabsichtigten Rechtsverletzung der Franzosen gegen den deutschen Bürger Dr. Hamer einverstanden. Normalerweise stellt sich ja ein deutscher Bürger vor, dass sein Land heftig protestiert, wenn im Ausland internationale Rechtsnomen, wie Euro-Order, nicht eingehalten werden sollen.

In diesem Fall war es genau umgekehrt. Das AA in Berlin hat ausdrückliches Einverständnis signalisiert, vermutlich sogar mit tatkräftiger Mithilfe gegen den Deutschen Dr. Hamer, denn wenn die deutsche Regierung heftig protestiert hätte, und auf Einhaltung der Statuen der Euro-Order gepocht hätten, hätten die Franzosen das kaum machen können.

Einen voraufgegangenen 1. Betrug der Franzosen haben die Deutschen im AA in Berlin auch mitgetragen. In der Euro Order gibt es nur gewisse Delikte, deretwegen man ausgeliefert werden kann. Dazu gehört „Betrug“. Das war das einzige aufgeführte Delikt im Euro-Order-Haftbefehl, weswegen man die Auslieferung angefordert hat, und zwar dringend! – Ich war der 1. Euro-Order-Fall von Spanien, den Frankreich angefordert hat, und zwar einzig wegen „Betrug“.

Nun, ich habe in meinem fast 70jährigen Leben niemals einen Menschen oder eine Behörde wissentlich auch nur um 1 DM betrogen. Man hat den „Betrug“ – mit Wissen und ausdrücklicher Billigung des deutschen AA in Berlin – folgendermaßen konstruiert:

Obwohl ich, außer zur Beerdigung meines Freundes Antoin Graf D`Oncieu de la Batie 1993 für wenige Stunden, seit ca. 12 Jahren nicht mehr in Frankreich war, soll ich 1996 „indirekt“ dafür verantwortlich geworden sein, dass 3 wildfremde Patienten aus Frankreich, die mir gänzlich unbekannt sind, und die, wie ich später erfahren habe, von ihren Kliniken nach der 20. Chemorunde als nicht mehr therapierbar („austherapiert“) zum Sterben nach Hause geschickt worden waren, dass diese 3 mir, wie gesagt, unbekannten Patienten – durch meine Bücher oder unseren Verein ASAC (Association Stop Au Cancer) in Frankreich „verleitet“, später nicht doch noch mal Chemo gemacht hätten, sondern versuchten, mit Germanischer Neuer Medizin zu überleben: vergebens.

Nun steht in keinem meiner Bücher solcher Unsinn, dass man Chemo, sprich Rattengift, fast zu Tode gefolterte moribunde Patienten mit der Germanischen Neuen Medizin eine Wiederauferstehungs- oder Überlebensgarantie hätten. Das ist einfach eine Frage der Intoxikation (= Vergiftung durch das Rattengift) und hat mir der Germanischen Neuen Medizin gar nichts zu tun.

Zwar haben die Patienten – ohne Chemo – wenn sie nach der Germanischen Neuen Medizin von Beginn an „betreut“ werden, eine Überlebenschance von 98%! z.B. bei Krebs, wie ja auch die Tiere Krebs als sinnvolles biologisches Geschehen zu 90 bis 95% überleben.

Deshalb sind alle Juden dieser Welt seit über 20 Jahren (März 1984) von ihrem damaligen Weltoberrabbiner Dr. med. Menachem Mendel Schneersohn verpflichtet, sich nach der Germanischen Neuen Medizin „betreuen“ zu lassen, aber – nichts davon zu verraten!

Die Juden überleben Krebs zu 98%!, nennen es nur noch Entzündung.

Dagegen hat das nationale Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg (Prof. Abel) schon vor 15 Jahren veröffentlicht – das Gleiche hat im Sept. 2004 die Münchener Uniklinik siehe dazu Spiegelartikel Sept. 2004 – dass die Chemo-Pseudotherapie, also die sog. Therapie mit Gift, eine „Therapie-Mortalität“ von 98% (Uniklinik München: 95%) hat.

Bei solchem vorsätzlichen Massenmord von „Therapie“ mit 2-5% Überlebenden zu sprechen, ist medizynischer Hohn. Kein einziger Jude dieser Welt nimmt deshalb (seit 20 Jahren) mehr Chemo. Und sie überleben, wie gesagt, zu 98% ihre „kleinen Entzündungen“.

Das ist also der konstruierte „Betrug“ weshalb mich die Spanier, mit Billigung des deutschen AA wie einen gemeinen Gauner, Räuber oder eben „Betrüger“ auf offener Straße einfangen durften und warum mir jetzt, wieder mit ausdrücklicher wohlwollender Billigung durch das deutsche Auswärtige Amt, die Rechte aus den Euro-Order-Statuten vorenthalten werden dürfen. Ein einziger Anruf des Deutschen AA hätte genügt, dieses Verbrechen in Spanien oder jetzt in Frankreich zu stoppen. Aber das deutsche Auswärtige Amt ist Komplize!

Jetzt wird mir auch folgendes erst richtig klar:

Als ich am Morgen des 21.10.04 nach bis dahin 30 Stunden Schlafentzug und 5 Leibesvisitationen mit „nackt ausziehen“ vor z.T. schwulen Polizisten / Wärtern, ungewaschen und unrasiert seit 3 Tagen, in Sommerkleidung frierend der Staatsanwältin Bensoussan (hebräisch: Sohn/Tochter der Susanne) vorgeführt wurde, reklamiert ich, dass ich nach den Statuen der Euro-Order das Recht hätte, dass mein Verfahren augenblicklich wieder in die 1. Instanz zurückversetzt würde, natürlich mit sofortiger Aufhebung der Inhaftierung (Zeugin Panêite Lawia, Dolmetscherin).

Da antwortet Bensoussan boshaft: „Daran wird sich Frankreich mit Sicherheit nicht halten!

Ich verhafte Sie jetzt erst mal und „wir“ sind froh, dass „wir“ Sie erst mal haben.“

Wen sie wohl mit „wir“ gemeint hat?

Bei ihrem Gespräch mit Frau G.R. am 22. oder 23. Oktober wurde des Weiteren gesagt, „ich solle mich nicht so anstellen, es gäbe Häftlinge, denen es noch weit schlechter erginge als mir.“

Nun, was soll solche Bosheit?

Sie wollen meinen Fall bewusst herunterspielen als den Fall eines ganz gewöhnlichen Räubers oder Betrügers, der sich nicht wundern darf, wenn er (zum 2. Mal) im Gefängnis landet.

Ich weiß nicht, wie viele 69jährige deutsche Häftlinge es in französischen Gefängnissen gibt und wie viele davon in dem schlimmsten franz. Gefängnis hier in Fleury Mérogis, dem mit 5000 fast ausschließlich ausländischen Gefangenen größten, unmenschlichsten und dreckigsten Gefängnis Frankreichs. Ich vermute: keinen. Und die französischen Gefängnisse gelten doch unter „Knastbrüdern“ als die schlimmsten Europas. Wo man auch hinschaut, überall nur demoralisierende Betonmauern!

Seit 4 Wochen darf ich keinen Anwalt sehen!

Seit 4 Wochen dar ich keinen Angehörigen der Deutschen Botschaft sehen,

wie Ihnen Frau Jäger berichten kann.

Seit 4 Wochen darf ich auch keinen Angehörigen meiner Familie oder meine Freundin sehen.

Alle meine Briefe an den Anwalt, die Botschaft oder meine Freundin wurden von der Gefängnisleitungs-Zensur konfisziert, bzw. unterschlagen.

Frage: Können Sie mir denn noch eine Verschlimmerung nennen, die noch möglich wäre in diesem schlimmsten Knast Europas? Dann werde ich Sie auch noch auf mich nehmen, damit das Auswärtige Amt seine Bosheit und Niedertracht gegen mich einstellt.

Ich liege doch hier – bei „0“ Grad und ohne Heizung, mit billigsten „Pferdedecken“ die nicht wärmen, von der Außenwelt seit 4 Wochen durch Postkonfiszierung weitgehend abgeschnitten, buchstäblich wie in einem Grab beerdigt! Was möchten Sie denn noch mehr, damit „ich mich nicht so anstelle?“

Der Grund der Schikanen ist ganz eindeutig:

Das Justizministerium will die quasi automatische Rückversetzung des Verfahrens in die 1. Instanz verhindern. Die bis dahin (1. Dez) dann entsprechend instruierte und wahrscheinlich korrumpierte Cour de Cassation, die erst ab 1. Dez. tätig werden kann (Ende der Begründungsfrist) soll dann die „Haft auf unbegrenzte Zeit“ verfügen.

Dies ist die „Duplizität der Fälle der 2. Justizskandal in Frankreich, den ich erlebe.

Beide werden in die Justiz-Geschichte eingehen; der erste ist bereits: der Pariser Prozess“ vom November 1991: Damals fand – 13 Jahre nach dem Tod meines Sohnes Dirk und nach 13 Jahren „Nicht-Ermittlungen“: der Karabiner war von „Unbekannt“ aus der Asservatenkammer des Pariser Polizeipräsidiums „gestohlen“ worden, ebenso die Kugel und desgleichen auch eine große Anzahl wichtiger Dokumente … damals also fand diese historische Schmieren-Komödie von Prozess-Farce gegen, oder besser: für den Prinzen Savoyen statt. Mitterand selbst hatte seinem „lieben Duzfreund Savoyen“ eine ganz spezielle neue Gerichtskammer konstituiert, die nunmehr ihren 1. Prozess machte, mit den Richtern Colomb (Taube) David und Jordan.

Der Prinz Savoyen, Chef der P2-Loge, hatte nach der Tat ein umfassendes schriftliches Geständnis unterschrieben. Und obwohl, wie gesagt, nahezu alle „Corora delicti“ ja von „Unbekannt“ gestohlen waren, und der vorsitzende Richter Colomb mir immer sofort das Wort entzog, wurde der Prozess schließlich eindeutig: Die beiden Schüsse, die meinen Sohn Dirk im Schlaf getroffen hatten

(re. Bein und Bauch) waren fast auf den Zentimeter rekonstruierbar. Alles schien eindeutig!

Da stand Colomb plötzlich unvermutet auf und empfahl dem Prinzen, sein Geständnis zurück zu zíehen, was der gerne tat. Während sich noch alle wunderten, konstruierte nun Colomb selbst ein abenteuerliches „dubium“ (Zweifel): Es könne doch sein, sehr unwahrscheinlich, quasi unmöglich, aber irrational theoretisch möglich, dass in der Sekunde der beiden Schüsse noch ein anderer imaginärer Schütze aus dem Wasser aufgetaucht sei, zu dem Prinzen ins Schlauchboot gestiegen sei (ohne dass es wackelte), und 2 mal in der gleichen Schussbahn wie der Prinz geschossen habe, mit dem gleichen Typ Karabiner und mit dem gleichen Kaliber, dann wieder weggetaucht sei. Zufällig habe ihn keiner der 30 umstehenden gesehen, obwohl die ganze Szene durch das Fernlicht des Jeep der Savoyen in gleißendes Licht getaucht war.

Zugegeben, eine nur sehr winzige, klitzekleine Wahrscheinlichkeit von weniger als 1:10 Millionen. Aber man habe ein winzig kleines theoretisches „dubium“.

Dann verkündete er theatralisch: „Wir haben ein dubium – in dubio pro reo. Der Prinz ist unschuldig!“ Der Rest war Routine.

So, wie damals der Vorsitzende des Spezialgerichtes ein 1:10 Millionen winzig kleines imaginäres „dubium“ konstruierte

„in dubio pro reo“ = im Zweifel für den Angeklagten

so konstruierte das Chambery-Gericht eine winzig kleine irrationale indirekte theoretische culpa (Schuld) von 1:10 Millionen oder weniger Wahrscheinlichkeit:

„in dubio contra reum“ = im Zweifel gegen den Angeklagten

Dr. Hamer ist schuldig! – 3 Jahre Gefängnis!

Schon damals 1978 nach dem Tod meines Sohnes Dirk und bis zum Prozess 1991 hatte Genscher der Deutschen Botschaft in Paris die Weisung gegeben – wie mir ein Mitglied der Botschaft anvertraut hat – der Familie Hamer auf gar keinen Fall zu helfen. Deutschland sei nicht an einer Verurteilung des Prinzen Savoyen interessiert.

In diesem 2. Justizskandal, den ich erleben muß, kollaboriert offenbar das Auswärtige Amt direkt mit den Franzosen gegen seinen deutschen Bürger.

Es gibt 3 Ideale der französischen Logen-Revolution von 1789 unter Weißhaupt:

liberté : für die Logenmeister, damals genannt „Jakobiner“

egalité: für das niedere Volk, wie gehabt unter König Lous XIV bis XVI

fraternité: für die Logenbrüder

Es fehlte damals wie heute das Ideal Legalité = Recht.

Recht hat es in Frankreich nie wirklich gegeben.

Louis XIV sagte: l` état ce moi – der Staat, das bin ich.

Recht gibt es auch heute nicht in Frankreich, trotz cod civil und cod penal wie die beiden Prozesse in Paris und Chambery zeigen – aber in Deutschland leider auch nicht!

Mit den Grüßen der Hochachtung an meine Fein….

Dr. Ryke Geerd Hamer

P.S.

Man kann von Politikern keine Scham erwarten. Diese Vokabel ist in seiner Qualifikationsaufforderung nicht enthalten, eher das Gegenteil, um „erfolgreich“ zu sein.

1979, ein Jahr nach dem Tod meines Sohnes Dirk, frage ich in Paris den Chef des Springer-Auslands-Dienstes“ Herrn Weißenberger, warum seine Leute immer so niederträchtig und gehässig über die Familie Hamer schreiben würden und so lieb und wohlwollend über den Mörder unseres Dirk.

Da schicke er erst einmal seine Mitarbeiter zum Kaffeetrinken vor die Tür. Als wir allein waren, sagte er: „Herr Dr. Hamer, Sie sind eigentlich sehr sympathisch, Ihre ganze Familie ist sympathisch, eigentlich eine deutsche Vorzeigefamilie: Beide Eltern Ärzte, 4 wohlgeratene Kinder.

Der Prinz Savoyen hat Ihren Sohn Dirk erschossen. Zugegeben, es war Mord, auch wenn er den Dr. Pende treffen wollte und Ihren schlafenden Dirk erschossen hat. Aber er hat ja extra seinen Karabiner von daheim geholt. Niemand hat ihn angegriffen.

Aber Sie haben auf einem Prozess bestanden, das war Ihr Fehler.

Gegen solch ein gesellschaftliches Kaliber kriegt man keinen Prozess. Sie hätten die zwei Millionen DM annehmen sollen, die Herr Badinter Ihnen angeboten hat. Da Sie das aber nicht getan haben, sind Sie jetzt der Feind der europäischen Köngishäuser.

Und deshalb haben wir von unserer obersten Springer Chefetage die Anweisung: Über die Familie Hamer dürfen wir nichts außer nur etwas Schlechtes schreiben. Würden Sie den Medizin-Nobelpreis bekommen, ich verspreche Ihnen: wir werden darüber keine einzige Zeile schreiben. Wenn wir aber gesichert wüssten, dass Sie in einem Kaufhaus eine Tafel Schokolade geklaut hätten, ich verspreche Ihnen: am nächsten Tag auf der 1. Seite der Bildzeitung in 10 cm großen Buchstaben – HAMER, ICH BIN EIN DIEB.

„Entschuldigung“, sagte er, „ich glaube, ich habe Ihnen schon zuviel gesagt. Aber das ist Journalismus und das ist die Beantwortung Ihrer Frage.“

Ich verabschiedete mich von ihm mit den Worten: „Danke, Herr Weißenberg, für diese offenen Worte, jetzt weiß ich ja Bescheid. Aber ich möchte mit Ihnen nicht tauschen. Sie wären mir ohne Ihre Lügen vielleicht auch sympathisch. Sie sind ein arrivierter Mann und für Ihre Lügen hochgeehrt. – Ich bin ein geschlagener Mann. Für den Luxus der Wahrheit und meinen Traum vom Recht habe ich auf die 2 Millionen DM verzichtet. Es fiel mir auch nicht schwer. Ich kann vor meinem Dirk kein Judas sein, und ich möchte vor meiner Familie und vor meinem Volk lieber arm, aber ein Vorbild für Redlichkeit und Wahrhaftigkeit sein.“ Damit ging ich aus seinem pompösen Studio.

Meine Damen und Herrn, ich habe Ihnen diese kleine, aber wahre Geschichte erzählt, weil es ja bei Politikern und Journalisten das Gleiche ist. Aber vielleicht kommt Ihnen doch ein menschliches Regen, wenn Sie daran denken, dass seit 23 Jahren in Deutschland täglich 1500 arme Patienten völlig unnötigerweise mit Chemo zu Tode gefoltert werden.

Später werden Sie alle sagen, Sie hätten davon nichts gewusst. Aber Sie können dann Ihren Kindern nicht mehr in die Augen schauen. Verlassen Sie sich darauf! Sie möchten mich als ganz gewöhnlichen Kriminellen, Räuber oder eben Betrüger, verachten dürfen. Daran kann ich Sie ja nicht hindern. Daß ich in Fleury Mérogis sitze und hier vielleicht sogar umgebracht werde, spricht ja gegen mich. Aber ich möchte auch in meiner kalten Zelle nicht mit Ihnen tauschen, genauso wenig, wie damals 1979 mit Herrn Weißenberger. Meine Person ist doch unwichtig.

Wer hört schon hin, wenn ein Gefängnisinsasse sagt, dass er seinem Volk ein Vorbild sein möchte? Da scheinen Sie doch als schnieke Politiker mit Chuzpe viel eher Vorbilder zu sein??

Aber vielleicht ist in Ihren arrivierten Politiker-Herzen noch ein letzter Rest von Mitleid für unsere armen Patienten entflammbar. Denken Sie doch nur: 1500 jeden Tag werden gemordet!

Und vielleicht ist Ihre Mutter, Ihr Kind, Ihre Schwester oder Frau übermorgen auch dabei.

Dann nützt es Ihnen nichts mehr, wenn Sie jammern: „Dumm gelaufen! Zu dumm gelaufen!“

Dann können Sie alle nur noch, wie der Judas seine Silberlinge wegwerfen und sich aufhängen. Dann werden Sie wissen, was ich damit gemeint habe: Ich möchte lieber redlich bleiben und meinem deutschen Volk und allen Patienten dieser Welt ein Vorbild sein und mit gutem Gewissen in meiner kalten Zelle in Fleury Mérogis sitzen und mich von Ihnen verhöhnen lassen („der soll sich nicht so anstellen“) als mit Ihnen zu tauschen.



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