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Was sich in Deutschland in Sachen "Holocaust" derzeit tut,
bietet Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Zwei Artikel des
Spiegel-Chefredakteurs Fritjof Meyer, von denen der erste im Mai 2002 und der
zweite im November 2003 erschien, könnten, auch wenn sie vorerst nur von
einem verschwindend kleinen Teil der bundesdeutschen Öffentlichkeit zur
Kenntnis genommen werden, ungeahnte Folgen für den Mythos von den
Auschwitz-Gaskammern nach sich ziehen. Beide Artikel sind die Folge des
für die Allgemeinheit nicht erkennbaren, aber immensen Drucks, den die
revisionistischen Forscher mit ihren Studien auf die Gralshüter der
orthodoxen "Holocaust"-Version ausüben.
Der erste Beitrag
erschien in der Mai-Ausgabe 2002 der Zeitschrift Osteuropa unter dem Titel
"Die Zahl der Opfer von Auschwitz. Neue Erkenntnisse durch neue
Archivfunde" und revidierte die offizielle Auschwitz-Version in zwei
zentralen Punkten. Zunächst gab Meyer die Gesamtopferzahl des Lagers mit
510.000 (darunter 356.000 Vergaste) an. Diese Ziffer beträgt weniger als
die Hälfte jener 1,1 Millionen Opfer, die Franciszek Piper, Leiter der
historischen Abteilung des Auschwitz-Museums, geltend macht, und liegt noch um
120.000 unter der von Jean-Claude Pressac in seinem 1994 erschienenen Buch Die
Krematorien von Auschwitz genannten Mindestzahl von 630.000 Toten.
Meyers
Berechnungsgrundlage war ungemein verschroben: Er ging von der
Maximalkapazität der Krematorien aus und nahm gleichzeitig an, diese seien
während ihrer ganzen Betriebszeit stets restlos ausgelastet gewesen. Eine
ähnliche Argumentation wäre folgende: Herrn Meyers Auto erreicht
eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km pro Stunde. Folglich fährt Herr
Meyer vom Moment, wo er den Motor einschaltet, bis zum Augenblick, wo er ihn
ausschaltet, stets mit 200 Stundenkilometern, auch wenn er sich nachts auf
einem gewundenen Waldpfad fortbewegt oder sich in einer Grossstadt durch den
Stossverkehr quält. Auf diese und andere Ungereimtheiten
der Meyerschen Berechnungsmethode hat Carlo Mattogno hingewiesen [1]. Dies
änderte freilich nichts daran, dass Meyers Zahl die immer noch mehr
als das Dreifache über der tatsächlichen, aus den Dokumenten
hervorgehenden Ziffer von ca. 136.000 Auschwitz-Toten [2] liegt - die weitaus
niedrigste bis dahin von einem Vertreter der Judenvernichtungs- und
Gaskammergeschichte gennannte ist.
Noch wesentlich
folgenschwerer war Meyers zweite Revision. Er meinte, in den Krematorien von
Birkenau hätten lediglich Probevergasungen stattgefunden, die aber
unter anderem wegen der ungenügenden Ventilation fehlgeschlagen
seien. Der Massenmord durch Gas habe sich "weitgehend" d.h. im Klartext
fast ausschliesslich in jenen beiden Bauernhäusern von Birkenau
abgespielt, die man in der einschlägigen Literatur als das "rote Haus" und
das "weisse Haus" oder als die "Bunker" von Birkenau zu bezeichnen pflegt [3].
Diese These stellte die ganze tradierte Geschichtsversion auf den Kopf. Robert
Jan van Pelt, der seit Jahren als namhaftester Verfechter des offiziellen
Auschwitz-Bildes gilt, schreibt in seinem Buch The Case for Auschwitz über
die (angebliche) Gaskammer des Krematorium II von Birkenau:
"Diese 2500
Quadratfuss, auf denen die Deutschen vielleicht nicht weniger als 500.000
Leichen produziert haben, waren für die Neuzeit, was der Parthenon
für die griechische Polis und die Kathedrale von Chartres für die
Christenheit gewesen war."[4]
Lassen wir hier die
Frage ausser acht, wie es um den Geisteszustand eines Menschen bestellt sein
muss, der einen solch abartigen Vergleich anstellt, und begnügen wir uns
mit der Feststellung, dass laut dem führenden Vertreter der offiziellen
Auschwitz-Geschichte in der Gaskammer des Krematorium II rund eine halbe
Million Menschen getötet wurden. Da ja auch in den Krematorien I, III, IV
und V fleissig gemordet worden sein soll, ergibt sich daraus, dass die
überwältigende Mehrzahl der Opfer in den fünf Krematorien
vergast worden sein muss und nicht in den Bauernhäusern.
Die BRD-Medien
reagierten kaum auf den Meyer-Artikel; nur in der Welt vom 28. August 2002
kläffte ein Ketten-Köter der politischen Orthodoxie aufgeregt Alarm,
und die zwiespältige Nationalzeitung des Dr. Gerhard Frey lobte Meyers
Erkenntnisse als "die Wahrheit", womit sie die behaupteten Menschenvergasungen
ausdrücklich als historische Realität anerkannte. Ansonsten schwieg
man sich über den genierlichen Beitrag aus. Dies war nur zu begreiflich.
Nach herrschender bundesrepublikanischer Usanz hätte Meyer für seinen
Beitrag nämlich vor Gericht antraben müssen und mit ihm die Redaktion
der unter dem Patronat Rita Süssmuths erscheinenden Zeitschrift Osteuropa,
die ihm die Möglichkeit zur Veröffentlichung seiner Thesen
eingeräumt und sich somit der Tatbegünstigung schuldig gemacht
hatte.
Die BRD-Justiz geht
bei ihren Prozessen gegen Revisionisten regelmässig davon aus, dass der
Massenmord in den Krematorien von Auschwitz-Birkenau eine "offenkundige, nicht
mehr beweisbedürftige Tatsache" sei. Dementsprechend werden bei diesen
Verfahren jeweils sämtliche Beweisanträge der Verteidigung mit dem
Hinweis auf eben diese "Offenkundigkeit" abgeschmettert. Aufgrund seines 1993 erschienenen Gutachtens,
in dem er zum Schluss kam, aus bautechnischen, im Fall des Krema II auch aus
chemischen Gründen hätten in den Krematorien keine Massenvergasungen
von Menschen stattfinden können [5], wurde Germar Rudolf anno 1995 in
Stuttgart zu einer Gefängnisstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung
verurteilt; die Schlussfolgerungen des Gutachtens galten dem Gericht als
"Leugnung" des Holocaust und somit als "Volksverhetzung". Dabei war Rudolf auf
die Frage der Opferzahl des Lagers gar nicht eingegangen und hatte
allfällige Vergasungen in den zwei Bauernhäusern nicht
ausdrücklich bestritten (schliesslich kann man Gebäude, die nicht
mehr existieren und von denen keine Baupläne vorhanden sind, weder
bautechnischen noch chemischen Untersuchungen unterziehen).
Es war ein geradezu
genialer Schachzug Horst Mahlers und seiner Mitstreiter, Fritjof Meyer mit
Strafanzeigen einzudecken und sich selbst wegen Verbreitung seines Artikels
anzuzeigen. Da das BRD-Establishment einen politischen Prozess gegen einen
Spiegel-Chefredakteur sowie Rita Süssmuths Osteuropa ungefähr so
dringend benötigt wie ein Mensch einen Kropf, blieb der Justiz gar nichts
anderes übrig, als sämtliche Strafanzeigen abzuweisen. Dadurch
anerkannte sie, dass die Reduzierung der Auschwitz-Opferzahl auf weniger die
Hälfte der heutigen offiziellen Ziffer, vor allem aber die Bestreitung der
Massenvergasungen in den Krematorien keine "Holocaust-Leugnung" und keine
"Volksverhetzung" mehr darstellt und sich infolgedessen die Rechtslage
grundlegend geändert hat. Die einzig logische Konsequenz ist, dass
nicht nur das Urteil gegen Germar Rudolf zu kassieren ist, sondern mit ihm
gleich auch noch alle anderen Schuldsprüche bei Verfahren, bei denen
Staatsanwaltschaft und Richter entsprechend argumentiert haben. Von nun an
wird, wie Horst Mahler treffend festhielt, jeder weitere Revisionistenprozess
für das BRD-System zum Bumerang. Ein Richter, der einen Revisionisten
jetzt noch unter Berufung auf das "Offenkundigkeitsprinzip" verurteilt, weiss,
dass er flagranten Rechtsbruch begeht, und wird nicht die geringsten mildernden
Umstände für sich in Anspruch nehmen können, wenn er dereinst
für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen wird.
Nachdem Franciszek
Piper, Leiter der historischen Abteilung des Auschwitz-Museums, Meyer im
November 2003 wegen dessen Artikels attackiert hatte, antwortete der
Angegriffene schon kurz darauf mit einer Replik auf Piper. Beide Beiträge
sowie Meyers Osteuropa-Artikel, der den Anstoss zur Kontroverse gegeben hatte,
sind auf der Website des IDGR ("Informationsdienst gegen Rechtsextremismus")
der somit zum ersten Mal in seiner Existenz etwas Nützliches getan
hat - publiziert worden und können dort eingesehen werden [6].
Auf die plumpen
Betrügereien, mit denen der Hohepriester des Lügentempels in
Oberschlesien seine Ziffer von 1,1 Millionen Auschwitz-Toten verteidigt, gehe
ich nicht ein, da dies Carlo Mattogno im anschliessenden Beitrag in diesem Heft
mit der für ihn kennzeichnenden Gründlichkeit besorgt. Stattdessen
möchte ich auf die neuen, wahrhaft erstaunlichen Eingeständnisse
hinweisen, die Meyer den Revisionisten in seiner Replik macht. Dass er dies
nicht ohne etliche Konzessionen an die Gebote der Political correctness tut,
wird man ihm angesichts des in der BRD herrschenden Meinungsterrors nachsehen
müssen; hätte er nicht zumindest streckenweise im Neusprech der
Umerziehung geschrieben, so hätte niemand seinen Beitrag
veröffentlicht. Ärgerlich ist freilich, dass Meyer auch unnötige
Verbeugungen vor der politischen Orthodoxie macht, indem er etwa Mattogno, auf
dessen Schriften er sich in diesem Artikel ebenso stark stützt wie in
seinem ersten, einfach als "italienischen Holocaust-Leugner" abtut, oder indem
er einen in der "Holocaust"-Literatur seit Jahrzehnten herumgeisternden Befehl
Himmlers zur Einstellung der Judenvernichtung beschwört ("Himmlers
Stopbefehl [
] ist bisher kaum beachtet worden. Die Revisionisten
unterschlagen ihn, weil er die Tatsache der bis dahin vollzogenen Gasmorde
beweist"; den Text dieses Phantom-Befehls zitiert er natürlich
nicht!). - Führen wir nun einige der aufschlussreichsten Konzessionen
Meyers an die Revisionisten zu Gemüte.
1) "Wir [d.h. Meyer und Piper] sind uns darin
einig, dass die in Auschwitz begangenen Verbrechen ohne Beispiel sind
hinsichtlich ihres Umfangs wie der Methode." Dieser gleich am Anfang des
Artikels stehende Satz wirkt auf den ersten Bild völlig orthodox, stellt
aber, um im Jargon der Umerzieher zu bleiben, in Wirklichkeit eine subtile Form
der "Verharmlosung" dar: Wenn die von Meyer behauptete Vergasung von 356.000
Juden in Auschwitz "hinsichtlich ihres Umfangs ohne Beispiel" war,
heisst dies, dass in allen anderen sogenannten "Vernichtungslagern" sehr
viel weniger als 356.000 Opfer zu verzeichnen waren, die offiziellen Zahlen
für Treblinka (750.000 870.000 Tote) sowie Belzec (600.000 Tote)
also weit übertrieben sind und sich auch hier eine Redimensionierung im
revisionistischen Sinn aufdrängt. Mensch Meyer!
2) Meyer weist darauf hin, dass die Sowjets nach
der Befreiung des KL Auschwitz keine ausländischen Gutachter zuliessen,
"wie es die Nazis bei Katyn taten". Kein Wunder: während die Deutschen den
Gutachtern in Katyn das Corpus delicti, die Leichen der über 4000 von den
Bolschewisten erschossenen polnischen Offiziere, vorweisen konnten, wären
die Sowjets nicht imstande gewesen, mit greifbaren d.h. materiellen oder
dokumentarischen Beweisen für die behaupteten Massenmorde
aufzuwarten. Belege für
den Tod von knapp 150.000 hauptsächlich an Krankheiten gestorbenen
Häftlingen hätten sie freilich erbringen können, aber das
reichte ihnen ja nicht.
3) Pipers lächerliche Lüge, wonach die
Dokumentation der Lagerleitung vor der Befreiung von Auschwitz "vernichtet"
worden sei, kontert Meyer mit nackten Fakten: "Die Rote Armee besass die Unterlagen der
Zentralbauleitung, die Sterbebücher, die Kommandanturbefehle,
womöglich sogar das ganze Lagerarchiv mit über 127.000
Akten
"
4) "Ilja Ehrenburg zählte schon im
Dezember 1944 sechs Millionen jüdische Opfer, wobei er alle in deutsche
Gewalt geratene Juden für tot erklärte. Seither, für zwei
Generationen, diente die horrende Zahl als Keule (Walser) gegen das
deutsche Tätervolk, dem ein derart dimensionierter Genozid doch nicht
verborgen geblieben sein konnte immer noch Kriegsproganda."
Ungefähr so hätte es auch der 81-jährige Schweizer Revisionist
Gaston Armand Amaudruz formuliert, der freilich, im Gegensatz zu Meyer, wegen
"Leugnung" der Sechsmillionenzahl Anfang 2003 für drei Monate ins
Gefängnis wanderte (das erstinstanzliche Urteil hatte auf ein Jahr
gelautet).
5) "Im [sowjetischen] Kommissionsbericht, der
ersten Information für die Welt über das befreite Auschwitz, steht
kein Wort davon, dass dieses ein Ort der Judenvernichtung war." Ei, warum
bloss nicht fanden die vielen tausend im Lager zurückgebliebenen
Häftlinge die Judenvergasungen etwa nicht wichtig genug, um ihren
Befreiern davon zu erzählen?
6) Immer noch im Zusammenhang mit dem
sowjetischen Kommissionsbericht nach der Befreiung von Auschwitz schreibt
Meyer: "Aussagen sind wiedergegeben, in denen etwa eine Ungarin aus
der Stadt Cluj, Anna Keppich mit Namen, die Ankunft von 3000
ungarischen Gefangenen beschreibt; nichts von der Mordaktion an
zehntausenden ungarischer Juden im Jahre 1944." Weshalb stand im
Kommissionsbericht nichts über diese Mordaktion? Die Frage stellen heisst
sie beantworten?
7) "Irritationen über eine realistische
Dimension hat aber nicht der Autor einer solchen Offenlegung zu verantworten,
sondern der Urheber einer annähernden Verzehnfachung [in Wirklichkeit
Verdreissigfachung; J.G.] der Opferzahl, sowie jeder, der an dieser
Entwürdigung des Menschheitsverbrechens durch seine Instrumentalisierung
teilnimmt." Wie schade, dass der Chefredakteur des berühmten Hamburger
Nachrichtenmagazins dies nicht in seinem eigenen Blatt schreiben
darf
8) Einen "Vergasungszeugen" definiert Meyer als
Menschen, der sowohl den Eintritt der Opfer in die Gaskammer als auch die
Einschüttung des Zyklon-B sowie schliesslich die Leichen gesehen habe,
"und zwar in einem einheitlichen Vorgang". Dieser Definition kann man sich als
Revisionist durchaus anschliessen. Nach diesem Kriterium bleiben für Meyer
ganze sechs (!) Augenzeugen der Vergasungen in den Krematorien übrig:
Tauber für die "Experimentierphase" (??), die "anfechtbaren Beobachter"
Höss, Bendel, Nyiszli und Müller sowie "eventuell" Paisikovic. Anders
gesagt, es gibt nicht einen einzigen glaubhaften Zeugen, und die laut van
Pelt allein im Leichenkeller 1 des Krematorium II von den Deutschen
"produzierten" 500.000 Leichen sind ein Phantasieprodukt. Was Meyer zu
diesem geradezu ungeheuerlichen Eingeständnis bewogen hat, ist nur allzu
klar: Die technische und chemische Beweisführung der Revisionisten, die er
aus Gründen der politischen Korrektheit nicht anerkennen darf.
Wer da von der
Vergasungsgeschichte noch retten will, was zu retten ist, muss sich
notgedrungen in die Birkenauer Bauernhäuser flüchten; schliesslich
kann kein Fred Leuchter und kein Germar Rudolf dem Mauerwerk von nicht mehr
bestehenden Gebäuden Mörtelproben entnehmen und auf Zyanidspuren
untersuchen lassen, ebenso wenig wie man in ihnen nach eventuellen
Zyklon-Einwurfluken Ausschau halten kann. Genau diesen Weg wählt Meyer und fügt hinzu: "Auch
für diesen Themenkomplex bedarf es einer umfassenden speziellen
Untersuchung, die ich vorlege, wenn der Wunsch nach einer Publikation
besteht." Er besteht, Herr Meyer, er besteht! Wir freuen uns auf Ihre
Publikation; wenn es soweit ist, wird man sie mit Mattognos Studie zu den
"Bunkern" vergleichen können, die ca. Ende 2004 auf Deutsch vorliegen
soll.
Weswegen die
"Bunkerzeugen" glaubhafter sein sollen als die abgehalfterten "Zeugen" der
Vergasungen in den Krematorien, ist wahrhaftig unerfindlich, zumal es sich in
etlichen Fällen um ein und dieselben Leute handelt. Wenn beispielsweise der
französisch-jüdische Auschwitz-Häftling André Lettich
berichtet, in den Muffeln der Krematorien seien jeweils sechs Leichen zugleich
verbrannt worden, wird Meyer dies mit Fug und Recht als Lüge bezeichnen
doch ist derselbe Lettich etwa glaubwürdiger, wenn er die technisch
nicht minder aberwitzige Aussage macht, nach den Vergasungen in den
Bauernhäusern seien die Türen nach 20 bis 25 Minuten Ventilationszeit
geöffnet und die Leichen entfernt worden, obgleich die Blausäure ca.
zwei Stunden benötigt, um den Zyklongranulaten zu entweichen, und an eine
Lüftung vor Ablauf dieser Zeit gar nicht zu denken ist? Will Meyer die
Morde in den Bauernhäusern mit den Erzählungen dieses Lettich
nachweisen? Oder mit der Zeugenaussage des Richard Böck, der über
den Leichen Vergaster einen blauen Dunst schweben sah, obschon Blausäure
völlig farblos ist [und dem Arbeitskommando Zyklon-B-Immunität
bescheinigte, NJ]? Oder vielleicht mit dem Augenzeugenbericht des Milton
Buki, laut dem die Leichen der Opfer blaue Flecken aufwiesen, obwohl der
Leichnam eines Blausäuretoten nicht blau, sondern rot verfärbt
ist? Oder gar mit den Verrücktheiten des Maurice Moshe Garbarz,
gemäss dem ein Gräberkommando in Birkenau in einer Nacht ein
"Schwimmbad" (Massengrab) von 1500 bis 2700 m3 Grösse aushob? [7] Nun,
Herr Meyer stellt uns ja nach dem Motto "Quantität geht über
Qualität" nicht weniger als 41 (!) Augenzeugen der
Schreckensbauernhäuser in Aussicht; dies sind weit mehr, als Hilberg und
Pressac an Zeugen für alle angeblichen Vergasungsanlagen in Auschwitz
zusammen mobilisieren können, so dass sich unter diesen 41 eine ganze
Reihe Zeugen befinden müssen, deren Wichtigkeit selbst den beiden
erlauchtesten unter den "Holocaust"-Forschern entgangen ist. Hoffentlich
zitiert Herr Meyer möglichst lange Auszüge aus diesen Berichten,
damit recht herzhaft gelacht werden kann.
Das Absurde daran ist,
dass, akzeptiert man Meyers Argumentationsstruktur, überhaupt keine
logische Notwendigkeit zum Postulieren irgendwelcher Vergasungen mehr vorliegt.
Dies zeigt sich am deutlichsten am Fall der ungarischer Juden, von denen laut
Meyer 41.000 vergast worden sein sollen (also weniger als ein Viertel der von
Raul Hilberg in seinem Standardwerk genannten Zahl von 180.000 [8]). Von den
deportierten ungarischen Juden galt nach einem Bericht Eberhard von Thaddens
lediglich ein Drittel als arbeitsfähig [9]. Bei einer Gesamtzahl von
438.000 solcher Deportierter ergibt sich daraus eine Ziffer von 292.000 nicht
Arbeitstauglichen. Zieht man von diesen die 41.000 laut Meyer Vergasten ab, so
bleiben immer noch 251.000 nicht vergaste arbeitsunfähige ungarische Juden
übrig, die entweder a) überhaupt gar nie nach Auschwitz gelangten,
oder b) von Auschwitz nach anderen Orten überstellt wurden, oder c) in
Auschwitz eines natürlichen Todes starben, oder d) am 27. Januar in
Auschwitz von der Roten Armee befreit wurden, wobei die
überwältigende Mehrheit natürlich der ersten sowie der zweiten
Kategorie angehörte. Aus welchem Grund sollen die Deutschen 41.000
arbeitsuntaugliche ungarische Juden ermordet haben, wenn sie eine mehr als
sechsmal höhere Zahl am Leben liessen und Tausende von kranken ungarischen
Juden in Birkenau medizinisch betreuten [10]? Was spricht gegen die Annahme, dass diese
41.000 ebenfalls anderswohin überstellt worden sind?
Dass ein
hochintelligenter, mit der "Holocaust"-Thematik wohlvertrauter Mann wie Fritjof
Meyer dies alles nicht kapiert, halte ich für höchst
unwahrscheinlich. Ich möchte deshalb eine Hypothese über die
Beweggründe aufstellen, die ihn zur Publikation seiner Artikel veranlasst
haben. Normalerweise hat man sich des Spekulierens über die Motive eines
Autors zu enthalten, da nur das Sachargument zählt, doch im vorliegenden
Fall scheint mir ein Abweichen von dieser Regel gerechtfertigt.
Die
hauptsächlichen Nutzniesser der "Holocaust"-Lüge im allgemeinen und
der Auschwitz-Lüge im besonderen sind der Staat Israel, der internationale
Zionismus sowie die politische Führungskaste der BRD. Die intelligenteren unter den Profiteuren der Lüge wissen, dass
sich die orthodoxe Version vom Schicksal der Juden im Dritten Reich auf die
Dauer nicht retten lässt, und versuchen nun Ballast abzuwerfen.
Dazu schicken sie einen Mann ins Rennen, der als Chefredakteur der bekanntesten
deutschen Zeitschrift ein erhebliches Renomme besitzt, über ein gewisses
Mass an Courage verfügt und das Thema Auschwitz einschliesslich der
revisionistischen Beweisführung sehr gut kennt. Wenn diese Hypothese den
Tatsachen entspricht, wäre es an der Zeit, die Medien allmählich
auf die neue, moderatere "Holocaust"-Version einzustimmen; am 27. Januar
2004 war allenthalben immer noch von 1,5 Millionen Auschwitz-Opfern die Rede,
einer Zahl, die selbst nach Franciszek Piper um 200.000 höher ist als die
Gesamtziffer der überhaupt je nach Auschwitz Gelangten.
Dass ausgerechnet
Fritjof Meyer ausgewählt wurde, um mit halbrevisionistischen Thesen zu
Auschwitz vorzupreschen, könnte freilich noch einen anderen Grund haben.
Ganz am Schluss seiner Replik auf Piper deutet Meyer nämlich an, dass
Angehörige von ihm in Auschwitz umgekommen seien. Dass diese
Angehörigen als Kriminelle, Asoziale oder Homosexuelle ins KL kamen,
wollen wir nicht unterstellen. Sie wurden also entweder aus politischen
Gründen - d.h. als NS-Gegner oder Bibelforscher - oder aus rassischen
Gründen nach Auschwitz geschickt. Letzteres würde bedeuten, dass
Fritjof Meyer ungeachtet seines kerndeutschen Vornamens zumindest teilweise
jüdischer Abstammung ist. Will man sich, wenn der Holocaust eines
schönen Tages endgültig platzt - beispielsweise weil die russische
Regierung, durch die US-Einkreisungspolitik gegen ihr Land in die Enge
getrieben, den Schwindel auffliegen lässt -, dann womöglich damit
herausreden, dass ein begnadeter jüdischer Forscher namens Fritjof Meyer
die Wahrheit, oder fast die Wahrheit, über Auschwitz längst
herausgefunden hat, aber leider von engstirnigen deutschen Dogmatikern daran
gehindert wurde, seine Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit
bekanntzugeben? Die Zukunft wird weisen, ob eine dieser beiden Hypothesen
zutrifft. Eines steht jedenfalls fest: Ohne Rückendeckung von oben
hätte Meyer seine Beiträge nicht publizieren dürfen. Auf die
Fortsetzung der Geschichte darf man füglich gespannt sein. |