Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 02.07.2006428

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
0
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
07.1997 Frank Green Michael Leitner
Der Ausweg aus der AIDS- Sektor


Escaping the AIDS Zone ©by Frank Green
Published by Continuum Magazine, London, June/July 1997
deutsch (sinngemäß) von Michael Leitner


Meine Freunde fingen 1982 an, zu sterben. Ann Craigh war die erste. Sie und ich haben uns oft nach unseren Vorstellungen im "Pyramid", einer East- Village Performance- Bühne, unsere Spritzen gesetzt. Spindeldürr geworden, lebte sie seit Jahren von Heroin und Milchshakes.  Zähne fielen ihr mal während einer Vorstellung aus, das Publikum flüchtete.
Ann dachte immer daran, den Straßensäufern am Tompkins Square Talismänner oder kleine Schmuckgegenstände zu schenken; wir wohnten damals ganz in der Nähe. Als Ann krank wurde, war AIDS gerade erfunden worden. Ihre Ärzte sagten ihr, sie habe sich ein exotisches Virus eingefangen. Sie verkaufte ihre Bücher am Union Square, setzte sich den letzten Schuß, und fuhr zum Sterben heim nach Connecticut.
Ich sah Menschen mit Sarkom- Läsionen, die Kokain kauften. AIDS wütete in New York damals wie ein wild gewordener Polizist. Es dauerte nicht lange, bis man uns warnte, Injektionsnadeln nicht mir anderen zu teilen. Für viele von uns wäre es allerdings zu spät, sagte man uns. Als meine Zimmernachbarin Diane Hurt positiv getestet wurde, zog ihre Freundin Julie Akerlund zu ihr. Ich suchte Unterschlupf in einem von Obdachlosen besetzten, leerstehenden Haus.
Das Überleben in den baufälligen, ungeheizten Wohnungen war nicht einfach. Besonders im Winter, wenn ich 5 Pullover übereinander anziehen mußte. Jeder war in der Ellenbeuge schon mit Blut befleckt, ich setzt mir fast jede Stunde einen Schuß mit Kokain oder Heroin, wog nur noch 90 Pfund. Ich hatte alles verkauft, was ich besaß, außer meinen Pullovern und einer alten Kopie von Rimbauds "Season in Hell". Ich hatte Entzündungen im Gesicht, war  mit Hepatitis positiv. Meine Freunde um mich herum starben, und ich wußte, wenn ich mein Leben nicht änderte, Verantwortung für mich übernahm, würde ich ihnen folgen.
Ich kroch heimwärts, nach Cleveland, Ohio. Ich schämte mich fürchterlich. Aber ich hörte mit Kokain und Heroin auf, ernährte mich gut und renovierte mein Selbstwertgefühl. Diane ging es mittlerweile schlechter. Sie erzählte am Telefon von den vielen Medikamenten, die ihr die Ärzte in der Klinik ihr gaben. Julie spritze währenddessen weiter Heroin. Als sie starb, schwor sie, AZT hätte sie getötet. Allein gelassen, hatte sie ihre Hoffnung verloren, der HIV- Test und AZT hatten ihr den Rest gegeben. Sie starb. Ich habe auch einen Test gemacht, und als der Arzt sagte, er wäre positiv, da dachte ich, bald meine Freunde im Himmel wiederzutreffen.
Bei der ersten Diagnose, 1988, glaubte ich, was man mir erzählte. Ich glaubte, jung zu sterben, ich war verdammt deprimiert. Meine T4- Zellen- Werte fielen von 1200 auf 450, in weniger als 6 Monaten. T4- Zellen werden gemessen, um zu bestimmen, wann eine Therapie zu erfolgen hat. Eine fragwürdige Praxis, wie ich später erfuhr. Die ganze Zeit drängte mich mein Arzt, AZT zu nehmen. Wäre ich ihm gefolgt, würde ich dies hier nicht schreiben können, ich wäre gestorben. Ich weiß heute, daß meine niedrigen T4- Werte aus meinen Depressionen resultierten, und die waren ein Resultat meiner Diagnose. Ein "positives" Testergebnis 'verschreibt' und bedingt Krankheit, ist die selbst- erfüllende Prophezeihung eines baldigen Todes, und toxische Medikamente besorgen den Rest und beseitigen dann die Erkrankten.
Glücklicherweise entdeckte ich Artikel von John Lauritsen und Celia Farber in der alternativen Presse. Sie halfen mir, das Modell "HIV = AIDS" in Frage zu stellen. Schnell entdeckte ich die Widersprüche der herrschenden Meinung über AIDS, fand Bücher von Peter Duesberg und Robert Root Bernstein. Je mehr ich las, umso überzeugter war ich, daß das AIDS- Paradigma eine Schande ist. Dieses Wissen gab mir Kraft, und ich vertraute wieder auf die Stärke meines eigenen gesunden Körpers. Meine T4- Zellen- Werte stiegen wieder.
Als Künstler brachte ich mich in die AIDS- Debatte auf die beste Art ein, die ich beherrschte: durch meine Kunst. Ich machte Serien von Selbstportraits, Performances und Installationen, ich erkundete den philosophischen Hintergrund des Phänomens "HIV": die verborgenen Mechanismen, die Stigmatisierung Positiver und autoritäre Macht hatten die ein Klima geschaffen hatten, wo medizinischer Mord florieren kann. Je härter ich nachforschte und arbeitete, um so besser ging es mir.
Die Reaktionen der Kultur- Szene waren, untertrieben gesagt, eher gemischt. Menschen würden wütend, als ich darauf bestand, gesund zu sein, als hätte ich ihnen Werte genommen. Niemand wurde wütender und verrückter als die, die am meisten zu verlieren hatten: AIDS- Ärzte, Mitarbeiter im Gesundheitsdienst,  "AIDS- Aufklärer", die Seminare abhielten. Sie sagten, ich wäre in einem Zustand der Verneinung, sei unfähig, mit meinem nahenden Tod umzugehen. Aber ich hatte keine Angst mehr, an AIDS zu sterben. Ich entschied einfach, an objektive Wissenschaft, anstatt an profitorientierte Medizin zu glauben. Spätestens seit AIDS gibt es eine unüberbrückbare Distanz zwischen objektiver Wissenschaft und der Medizin. Es sind zwei verschiedene, voneinander getrennte Welten geworden.
Zwei Jahre vergingen, die Gewißheit, das HIV- Paradigma sei falsch, wurde größer. Doch das Establishment der medizinischen Forschung bestand auf seiner Virus- Hypothese, einem Goldesel, auf den man nicht gern verzichtet. Heutzutage sind Organisationen wie Continuum selten und chronisch unterfinanziert, während die AIDS- Institutionen, die den mainstream vertreten, in jeder Kleinstadt anzutreffen sind. Einer der Konsequenzen ist, daß unbefangene, von Fremdinteressen freie AIDS- Informationen für Positive nur schwer zu bekommen sind. Tausende Menschen werden so in den Sumpf medizinischer Abhängigkeit getrieben, als deren Konsequenz man die HIV- Diagnose beschreiben muß, wegen der einseitigen Informationen. Auch, wenn Ärzte jetzt [wegen der Cocktails] wieder Hoffnung aufs Überleben machen, so geben sie diese Hoffnung doch nur dann, wenn die Patienten einwilligen, nach einem strengen Plan toxische Medikamente einzunehmen, die gefährliche Nebenwirkungen haben.
Aber ich glaube nicht länger an ihre Prophezeiung vom Todesurteil "HIV = AIDS". Ich betrachte mich als gesund, und es hat mich keinen Pfennig für Medikamente gekostet. Ich befolge keine Spezialdiät, mache keine alternative Therapie. Ich fühle mich gesund wie ein Pferd, habe viel Energie, und sehe 10 Jahre jünger aus, als ich bin. Ich war in der Hölle und bin aus ihr wieder zurückgekehrt, bekämpfe die Abhängigkeiten, die mich getötet hätten. Ich tue viel für meine Gesundheit, und genieße sie. Ich bin mir bewußt, daß die wenigen Auserwählten, die eigentlich für Gesundheit zuständig sind, Elend verbreiten. Ich spreche von professionellen Medizinern.

Ich habe ein langes Leben vor mir, und ich werde für eine Neubewertung der HIV- Hypothese kämpfen, solange ich lebe. Ich wünschte nur, Ann, Diane und Julie wären bei mir, um in diesem Kampf mit mir zu kämpfen.

Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...

 

Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht


Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.