Die Daten, die Ihnen unser Autor Dr. med. Hans-Christoph
Scheiner in seinem Artikel auf den nachfolgenden Seiten liefert, beinhalten
Unfaßbares: Längst ist einwandfrei nachgewiesen, daß die
sanften Heilmethoden, die anerkennend oder abfällig unter dem Begriff
"Alternativmedizin" zusammengefaßt werden, vor allem bei chronischen
Gesundheitsproblemen wesentlich wirksamer sind. Zudem verursacht die
Alternativmedizin lediglich einen Bruchteil der Kosten, unter denen unser
Gesundheitssystem gerade zusammenzubrechen droht. Die eindeutigen Ergebnisse
des wissenschaftlichen Großversuch, den Ihnen Dr. Scheiner im einzelnen
schildert, liegen bereits seit über fünf Jahren vor. Und im Grunde
haben wir das alle geahnt oder sogar schon am eigenen Leibe erfahren. Aber wer
jeden Monat pauschal Hunderte Euro für die Krankenversicherung
hinblättert, der investiert erst in fortgeschrittenen Stadien der
Verzweiflung in Alternativen, die nicht "auf Krankenschein" gehen. Die
gesetzlichen Krankenkassen jedoch mauern seit Jahrzehnten äußerst
erfolgreich gegen die Erstattung von Kosten für Alternativmethoden. So
konnte die Abwanderung der Patienten zu den alternativen Heilmethoden bisher
gebremst werden; die volkswirtschaftlich verheerenden Dimensionen dieser
Verhinderungspolitik wurden verschleiert. An homöopathischen
Zuckerkügelchen und Akupunkturnadeln läßt sich nun mal nur ein
Bruchteil dessen verdienen, was die Pharmaindustrie uns aus der Tasche saugt,
und an Massagen und Handauflegen verdient außer dem Helfenden gar
überhaupt niemand mit. Der im Vergleich zu den Lebensmittelskandalen in
der Landwirtschaft unfaßbar gigantische Skandal unseres
Gesundheitssystems ist bislang noch nicht in aller Schärfe publik
geworden, statt dessen wird über kosmetische Scheinreformen diskutiert.
Manche Verbrechen sind tatsächlich so groß, daß sie mit
bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Die Redaktion
Leidet der
Patient nicht schon genug? Keine Frage - unser Gesundheitssystem ist
reformbedürftig! Während sich "Reformvorschläge" der Politik
jedoch abstrakt auf Zahlen, "Budgetierungen" und Kürzungen, der ohnehin zu
kurzen Leistungsdecke für Patienten bei den gesetzlichen Kassen
beschränkt, werden der Leidende und die Volksgesundheit völlig
übersehen. Kein Wunder, wenn das Vokabular dieser "Experten" häufig
dem Wörterbuch des Unmenschen entnommen zu sein scheint. So verlautete aus
der von der Gesundheitsministerin Schmidt eingesetzten "Rürup-Komission"
zur Ermittlung von Sparvorschlägen im Gesundheitswesen, daß die
gesamte zahnmedizinische Versorgung völlig aus dem Leistungspaket der
Krankenkassen herauszunehmen sei - als wäre unsere Gesundheit nicht
untrennbar mit der Gesundheit des Zahn- und Kieferbereiches verbunden. Wobei
vergessen wird, daß noch im 19. Jahrhundert vereiterte
Weisheitszähne zu den häufigsten Todesursachen zählten. Oder,
daß Patientenzuzahlungen von 900 Euro pro Jahr erhoben werden sollten,
weil es ebenfalls - im Rürup-Orignalton - "dem Patienten wehtun solle",
wenn er ärztliche Leistung in Anspruch nimmt. Leidet der Patient nicht
schon genug? Denn mit der Volksgesundheit geht es seit Jahrzehnten steil
bergab! Nicht mit Tricks zu Ungunsten des Patienten ist zu "reformieren",
sondern substantiell im Sinne einer neuen Medizin. Wird doch bei all dem
flotten "Reformieren" die eigentliche Ursache, nämlich die rasante Zunahme
aller sich seuchenartig ausbreitenden chronischen "Zivilisationskrankheiten"
wie Hochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Arterienverkalkung, wie Diabetes,
Rheuma, Autoimmunerkrankungen, Allergien, Krebs, wie chronische
Erschöpfung und Schmerzerkrankungen, wie psychische und vegetative Leiden
schlicht übersehen. So leidet ein Drittel der Bevölkerung an
Allergien, ein Drittel an Rheuma, Krebs und Leukämie, Anfang letzten
Jahrhunderts vergleichbar seltene Erkrankungen, stellen bei Kindern heute
bereits die Todesursache Nr. 2 dar. Schon 1980 recherchierte Dr. Halter eine
Verachtfachung aller chronischen Erkrankungen seit 1950 - heute ist von einer
Verzwölffachung auszugehen!
Ja, wir sind ein Volk chronisch
Kranker mit geringer Gesundheitserwartung. Dabei sollen die Segnungen moderner
Schulmedizin im Bereich der Akutversorgung in keiner Weise in Abrede gestellt
werden. Man denke an die großen Erfolge moderner Chirurgie, der
Intensivmedizin, der Gynäkologie und Geburtshilfe. Und doch: Bei allen
chronischen Erkrankungen erweist sich unsere zu Recht gelobte Schulmedizin als
hilflos und als impotent! So kam es laut Statistik des wissenschaftlichen
Instituts der AOK bei Kreislauferkrankungen im Zeitraum 1980 -1995 zu einer
Zunahme um 70 %, bei Tumoren um 65%, bei psychiatrischen und neurologischen
Erkrankungen um 100 % bzw. 110 %, sowie bei Rheuma gar um 130 %. Auch neuere
Zahlen bestätigen den Trend. So berichtet das renommierte "Journal of
Medical Association" über einen alarmierenden weltweiten Anstieg von
Infektionskrankheiten seit 1990 um 58 %, über die zunehmende Resistenz
aggressiverer Keime durch überschießenden Antibiotikaeinsatz
("Killerbakterien"); über eine Renaissance von Pest und Cholera in
Fernost. So wird auch über eine exzessive Ausbreitung einer neuen
therapieresistenten Form von Tuberkulose bis hinein nach Mitteleuropa
berichtet. Weltweit werden 900 Millionen Kranke mit ca. einer Million Toten pro
Jahr gezählt! Daß eine derart ungebremste Krankheitslawine von einer
Kostenexplosion begleitet ist, verwundert nicht. Betrugen die Gesundheitskosten
im Jahr 1990 bereits stolze 270 Milliarden DM, so überstiegen sie im Jahr
2000 mit 588 Milliarden DM bereits um 100 Milliarden DM den Bundeshaushalt (488
Milliarden DM) und stellen damit eine Bürde dar, die auch von einem
"reichen" Land wie unserem nicht ohne schwerste Schäden zu verkraften
sind. Als entscheidender Auslöser dieser Kostenexplosion ist das
nachhaltige Ignorieren all jener krankmachenden Faktoren zu nennen, wie wir sie
aus der umwelt- und naturmedizinischen Forschung und Praxis kennen. So
segensreich Schulmedizin bei Akutkrankheiten - es sind etwa 20% - auch sein
mag: Im Bereich der chronischen Erkrankungen - bei 80% - erweist sie sich als
hilflos, weshalb die orthodoxe Schulmedizin chronische Erkrankungen fast
ausschließlich mit den Methoden der Akutmedizin mit Cortison,
Antiphlogistika, Antibiotika, und anderen "Antis" therapiert, die eigentlichen
Ursachen aber völlig außer Acht läßt. Wie entscheidend
das Wissen um diese "krankmachenden Faktoren" bei der Heilung aller chronischen
Erkrankungen ist, läßt sich u.a. durch zwei moderne,
wissenschaftlich vielfach abgesicherte Akupunkturverfahren nachweisen
nämlich die deutsche Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV) und die
französische Ohrakupunktur nach Dr. Nogier (RAC). Beide basieren auf dem
Phänomen, daß sich die zentralnervösen Steuerzentren im Gehirn
wie mit einem Diaprojektor auf periphere Körperbereiche wie die
Ohrmuschel, die Iris, die Akupunkturpunkte an Händen und Füßen
u.a.m. projizierten. Daher ist es umgekehrt möglich, über die
Peripherie z.B. durch Messung des elektrischen Hautwiderstandes zu exakten
diagnostischen Aussagen über die Organe und ihre Krankheitsursachen
kommen. So bietet die EAV quasi eine mikroskopische Sicht auf das
Krankheitsgeschehen, während sich bei der Ohrakupunktur die Ursachen (z.B.
ein toter Zahn) mittels einer Stresspulstastung auf der Ohrmuschel wie auf
einer Radarscheibe auffinden lassen.
Doch zurück zu den
"krankmachenden Faktoren": Da sind die extrem wichtigen Herde und
Störfelder. 70% befinden sich im Kopfbereich als Zahnherde, als chronische
Mandel- und Kiefernhöhlenentzündungen. Auch Hautnarben am ganzen
Körper können zu intensiven Störfeldern werden, die ihre
Fernwirkung auf den ganzen Organismus über die Reflexbahnen, Energie- und
Lymphwege ausüben. So kann z.B. ein wurzelbehandelter Zahn durch
"Leichengifte" und Bakterientoxine verschiedenste Erkrankungen auslösen,
sei dies Rheuma, Migräne, Allergie, Bluthochdruck und etc. Erst die
Störfelddiagostik mit verschiedenen naturheilkundlichen Verfahren zeigt,
dass z.B. die Schmerzen eines Knies nichts mit dem Gelenk zu tun haben
müssen, sondern Störung im Sinne einer Fernwirkung sind. Ein Umstand,
der aufgrund schulmedizinischer Nichtbeachtung häufig zu endlosen
diagnostisch-therapeutischen Manipulationen führt. Erst die Zahnsanierung
bringt in solchen Fällen kostengünstig Heilung. Ich werde nie die
extrem kurze Bluthochdruck-Therapie bei einem 50-jährigen Patienten
vergessen: Die Extraktion des toten, als Krankheitsherd entlarvten Backenzahns
führte zum sofortigen und dauerhaften Verschwinden seines Hochdrucks,
einer Erkrankung, die ansonsten zu lebenslanger nebenwirkungsreicher Medikation
verdammt. Narben-Störfelder können erfolgreich mittels
Procain-Injektionen, Akupunktur oder Laser "entstört" werden und bringen
häufig die Beschwerden in Sekunden zum Verschwinden.
Zum
Problemfall Amalgam, worin die ganze Schizophrenie unserer Schulmedizin
deutlich wird: Zu mehr als 50% aus dem hochgiftigen Quecksilber bestehend, wird
es mit anderen schädlichen Metallen trotz Tausender alarmierender
wissenschaftlicher Studien, trotz 50.000 warnender Fallbeispiele wegen der
guten Modelierbarkeit heute noch als Regel-Versorgung verwandt. Dabei wandern
jährlich mehr als 30 Tonnen in deutsche Zähne und richten
unermeßliche Gesundheitsschäden an. Es gibt kaum eine
therapieresistente Allergie, Entzündung, Autoimmunerkrankung u.v.a.m., bei
der Amalgam nicht zumindest teilursächlich eine Rolle spielt. Dazu ein
Fallbeispiel: Eine Mutter bringt ihren vier Monate alten Säugling mit
schwerster Neurodermitis. Das Kind ist eine einzige Wundfläche. Die
naturmedizinische Diagnostik weist auf eine Quecksilberbelastung aus
Amalgamfüllungen hin, die reichlichst bei der Mutter vorhanden das Kind im
Mutterleib über die Plazenta vergifteten. Das homöopathische
Quecksilber als Hochpotenz und Vitaminsubstitutionen lassen das Kind im
Zeitraum von nur 4 Monaten völlig gesunden! Noch ein Hinweis: besondere
Vorsicht ist beim Vorliegen einer Zweimetall-Situation (Gold und Amalgam)
geboten: es entstehen Zahnströme im Mund! Vielfältigste Allergien und
Unverträglichkeiten können resultieren! Generell sollte jedes
Zahnmaterial auf individuelle Verträglichkeit (z. B. mit EAV, RAC, Labor)
überprüft werden, das ist bisher leider die Ausnahme!
Die
chemische Umwelt- und Nahrungsmittelbelastung z. B. durch Abgase,
Schwermetalle, Wohnraumgifte! Agrargifte und Pestizide sind ein Akt
legalisierter Brunnenvergiftung. Dazu ein Beispiel: bei einem schmächtigen
11-jährigen Jungen mit asthmatischer Bronchitis wird ein Pestizid, das
jetzt verbotene "Atrazin", aufgrund der Trinkwasserbelastung gefunden. Eine
Entgiftungskur mit homöopathisch verdünntem Atrazin bringt
völlige Ausheilung. Der einst schmächtige Junge, heute ein
athletischer Sportler, hat die Erkrankung völlig vergessen!
Die
Innenweltvergiftung durch einen Exzeß an chemischer Therapie: Alleine in
den USA zählt man 106.000 Arzneimitteltote, bei uns wird von 8.000 bis
30.000 Opfern berichtet. Zusätzlich infizieren sich bei uns 600.000 bis
800.000 Patienten in Krankenhäusern durch harte Keime, deren
Antibiotika-Resistenz erst durch deren exzessiven Gebrauch in der Humanmedizin
und durch Tierfutterbeigaben erzeugt wurde. Daran sterben in Deutschland
jährlich 40.000 Menschen! (Arzneimittelnebenwirkungen sind heute der
Killer Nr. 4!) Dabei gäbe es Alternativen. Dazu ein Beispiel: Eine
übergewichtige Patientin (100 kg bei 1,55 m), hat seit Einnahme von
Antidepressiva pathologische Leberwerte. Zudem bestehen Panikzustände.
Durch Absetzen der unverträglichen Psychopharmaka und durch Psychotherapie
Ausheilung der Leber, 20 kg Gewichtsabnahme und Verschwinden der
Panikzustände!
Weiterer Faktor: das elektromagnetische Milieu durch
nieder- und hochfrequenten Elektrosmog; mit den Geopathien (Standortfaktoren)
sind sie Teil des "sick building-Syndroms", denn unser Körper ist aus
elektrisch leitenden Molekülen aufgebaut. Niederfrequente
Wechselströme (Hausstrom mit 50Hz, Bahnstrom mit 16,66 Hz) verursachen
eine sog. "kapazitive Ankoppelung" durch den Wechselstrom. Dadurch beginnen die
Wasser- und anderen Moleküle im Takt der Niederfrequenz zu vibrieren. Dies
hat starken Einfluß z. B. auf die räumliche Struktur und
Drehrichtung der Körper, etwa der Hämoglobin-Moleküle, und
vermindert das Schlaf-, Abwehr- und Antikrebshormons "Melatonin" mit der Folge
von Rheuma, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Abwehrschwäche, Krebs etc.
Bei Mikrowellen- und Hochfrequenz-Belastung durch Mobilfunk ist
heutzutage unter seriösen Wissenschaftlern das vermehrte Krebsrisiko, die
"Gentoxizität", die Melatonin-Verminderung, das Aufbrechen der
Blut-Hirnschranke u.v.a.m. schon bei relativ niedrigen Intensitäten
unstrittig. Gesundheit und chronische Mobilfunkbelastung durch Sendemasten,
Handys, DECT-Schnurlostelefone schließen einander aus. Häufige
Folge: Bluthochdruck, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus,
Konzentrationsstörungen, Ohnmachtsanfälle, Infektanfälligkeit,
Erschöpfung etc. Viele Beschwerden konnten durch Eliminierung der
Strahlenbelastung innerhalb der Wohnung oder am Arbeitsplatz ausgeschaltet
werden.
Daß unsere "zivilisatorisch dehumanisierte
Lebensführung" mit Koffein, Nicotin, mit Alkohol, Bewegungsmangel,
Streß sowie durch die vitalstoffarme Ernährung alle chronischen
Zivilisationskrankheiten fördert, wird nicht verwundern. Generell besteht
heute ein größerer Bedarf an "Radikalenfängern" und
"Antioxydantien" - also an Vitaminen. Denn Elektrosmog und "Chemie" führen
zu vermehrtem Auftreten von freien Radikalen. Zum andern beinhaltet das
chemisch behandelte Obst und Gemüse nur noch den Bruchteil des
ursprünglichen Vitamingehalts. Vitaminsubstitution ist daher heute ein
Muß jeder gesunden Lebensführung. Bluthochdruck,
Infektanfälligkeit, Erschöpfung u.v.a.m. normalisieren sich in der
Regel ausgezeichnet durch kontinuierliche hochdosierte Vitamineinnahme!
Aus dem Gesagten wird leicht ersichtlich, daß nur die
Eliminierung der oben genannten "Krankmacher" zu einer kausalen Heilung
führen kann. Welchen Sinn sollte es machen, einem amalgambelasteten
Neurodermitiker auf Dauer Cortison zu verschreiben, welches das Immunsystem
schwächt und die Knochen brüchig macht, ohne einen Amalgamersatz und
die Ausleitung des im Körper gelösten allergenen Quecksilbers
vorzunehmen? Warum einen Migränepatienten, der auf einer Steckdose
schläft, mit Schmerzmitteln vollpumpen, bis er Magengeschwüre
bekommt, wenn ein "Netzfreischalter" ausreichend wäre? Man könnte
über solches traurige "Therapieren" Bände füllen, denn bei
chronisch Kranken ist dies die Regel!
Daß es auch ganz anders
geht, hat das Zentrum zur Dokumentation für Naturheilverfahren (ZDN) unter
Prof. Dr. med. K. P. Schlebusch in einem vom Biometrischen Institut der Univ.
Essen wissenschaftlich begeleiteten Großversuch (1992 - 98) in
Zusammenarbeit mit Betriebskrankenkassen großer Konzerne im Raum
Essen-Köln-Bochum nachgewiesen. Bei einem Kollektiv von rund 500
schulmedizinisch nicht mehr behandelbaren chronisch Kranken mit Asthma,
Allergien, Rheuma und Wirbelsäulen-Problemen, Autoimmun- und
Schmerzerkrankungen, chronischer Erschöpfung, Infektanfälligkeit
u.a.m. konnte das naturheilkundliche Ärzteteam des ZDN unter Anwendung von
Körper-, Elektro- und Ohrakupunktur, von Neuraltherapie, Homöopathie,
Pflanzenheilkunde und Vitamintherapie, von Sauerstoffverfahren und
Ozontherapie, mittels biologischer Zahnsanierung, elektromagnetischer
Milieubereinigung u.a.m. bereits nach vier Monaten eine im Durchschnitt
vierzigprozentige Besserung der Beschwerden erzielen. Diese Ausheilungsrate
lies sich nach 18 Monaten auf etwa 65 % erhöhen. Dabei sank die
Arbeitsunfähigkeit um 35 %, die Krankenhauskosten gar um 46 %! Dramatische
Zahlen, wenn man bedenkt, daß 70 % der Gesundheitskosten durch chronische
Erkrankungen verursacht werden. Doch wer glaubt,
Politik und Krankenkassen hätten sich begeistert der Ergebnisse dieses
Großversuchs bemächtigt und für schnellstmögliche
Umsetzung plädiert, irrt! Seit fünf Jahren wird dies Modell von
Medien, Politik und offizieller Seite totgeschwiegen! Dafür
wurden die erfolgreich naturheilkundlich behandelten Patienten wieder auf
krankmachende Schulmedizin verwiesen, dem ZDN die Erprobungsregelung
weggenommen und künftige "Erprobungsregelungen" ärztlichen Kollegen
zugeschoben, die über keine spezifischen Ausbildung verfügten. Das
ist blanker Wahnsinn bei der finanziell verzweifelten Lage der Krankenkassen
und politisch und ethisch schizophren, wenn man sich vergegenwärtigt,
welches dramatische Potential an Heilung für Millionen chronisch
erkrankter Mitbürger, wieviel Glück und wiedergewonnene
Lebensqualität in diesem Pilotversuch verborgen liegt. Zudem errechnete
Prof. Kaucher vom Institut für angewandte Mathematik der Univ. Karlsruhe
durch bundesweit flächendeckende Anwendung dieses Modells Einsparungen in
vielfacher Milliardenhöhe.
Die Tatsache aber, daß Millionen
Menschen unnötig leiden oder gar sterben müssen, weil ihnen trotz
besseren Wissens naturheilkundliche effiziente Therapie auf Krankenschein
versagt bleibt, läßt jede weitere Verzögerungstaktik und
Behinderung dieser Innovationen als kriminellen Akt im Sinne der Beihilfe zur
Körperverletzung und Tötung erscheinen. Es ist daher ein
vordringliches Gebot, diese Erkenntnisse in die Realität umzusetzen.
Nachfolgend sei daher eine Schätzung vorgenommen, in welchem Ausmaß
die volkswirtschaftlich ruinösen Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden
könnten - schon die oben angeführten Kurzbeispiele sprechen
Bände. Denn durch die Ausheilung würden der "Solidargemeinschaft"
enorme Summen durch Wegfall von Invalidisierung und Therapiekosten erspart.
Was die Zahlen der "Erprobungsregelung" des ZDN betrifft, ist nach 1,5
Jahren, eine 65 % Symptomenreduktion letztlich im Sinne einer 65 %-igen
Ausheilung zu verzeichnen. Da 70 % der Gesundheitskosten durch chronische
Erkrankungen verursacht werden, diese bei 600 Milliarden DM ein Volumen von 420
Milliarden DM repräsentieren, ist bei 65 %-iger Ausheilung theoretisch ein
Wegfall an Kosten von 273 Milliarden DM anzuvisieren. Das entspricht 45,5 % der
Gesamtkosten. Diese Zahl ist interessanterweise fast identisch mit der
Reduktion der Krankenhauskosten um 46 %. Da Krankenhauskosten stets den
größten Teil der Kosten ausmachen, könnte es sich um mehr als
eine rein zufällige Zahlenparallelität handeln. - Als weiteres
Zahlenmaterial liegt ein Rückgang der Arbeitsunfähigkeitstage um mehr
als 1/3 nach 1,5 Jahre nach Beginn des Großversuchs gegenüber der
schulmedizinischen Vergleichsgruppe vor, wobei die Tendenz deutlich auf einen
weiteren Rückgang hinzielt - plausibel auch bei Rückgang der
Gesamtsymptomatik der Gesamtgruppe um 65 %! Laut Erhebungen verliert die
Deutsche Wirtschaft 90 Milliarden DM durch Arbeitsunfähigkeit kranker
Arbeitnehmer. Aufgrund des verringerten Krankenstandes ist daher mit einem
Reingewinn für die Deutsche Wirtschaft von zumindest 30 bis eventuell 45
Milliarden DM auszugehen. Interessant in Sachen Kostendämpfung sind auch
die Ergebnisse von Dr. med. Schlüren aus Reutlingen, der 26 Jahre als
Chefarzt die Abteilung für Frauenheilkunde in Reutlingen führte:
Durch Einsatz von Homöopathie konnte die Komplikationsrate bei Geburten
auf die Hälfte und der Nachblutungen um 80 % gesenkt werden! Die
Kaiserschnittrate lag stattüblichen 20% bei 6%! Senkung der
Medikamentenkosten: 500.000 DM pro Jahr!
Resümee: Von der
Bundesaufsichtsbehörde der Krankenkassen wurden für den
Großversuch des ZDN nur "schulmedizinisch Austherapierte" - sprich,
therapieresistente Fälle zugelassen. Das Ärzteteam um Prof.
Schlebusch hatte es also nur mit den schwierigsten Erkrankungsfällen zu
tun. Und das mit dem geschilderten hervorragenden Ergebnis. Zweifellos
hätte sich die Erfolgsbilanz noch mehr zum Positiven verschoben, wenn auch
leichtere Fälle, und im Sinn flankierender Therapie, auch Akuterkrankte
mit einbezogen worden wären. Wenngleich unstrittig ist, daß es sich
bei den errechneten Einsparungsmöglichkeiten nur um Zielgrößen
handelt, so sind wir als Ärzte und betroffene Bürger aufgrund des
ethischen Mandates, das jedes vermeidbare Leiden erteilt, zwingend zu
derartigen Einschätzungen der Kostenersparnis angehalten. Eine oben angeführte Reduktion der Kosten um 45,5%, also
um 273 Milliarden DM nach 1,5 Jahren bundesweiter Therapie erscheint daher
nicht utopisch. Bei vorsichtiger Schätzung ließe sich zumindest eine
Kostenreduktion von 200 Milliarden DM, = 100 Milliarden Euro pro Jahr
realisieren. Daß sich mit dieser Summe der Staat in einem
überschaubaren Zeitraum aus seiner Schuldenfalle befreien und trotzdem
viele Sozial - und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen fahren kann, ist klar!
Daher die Forderung an die Politik: Keine neuen Zahlenspiele im
alten System, sondern Heilung der Menschen!
DR. MED. HANS-CHRISTOPH
SCHEINER, geb.1946, Facharzt für Allgemeinmedizin, Natur- und
Umweltmediziner und Psychotherapeut, früherer Sachverständiger
für den deutschen Bundestag; anerkannter medizinischer Experte für
Umweltmedizin, insbesondere für Gesundheitsschäden durch Mobilfunk;
umfangreiche Vortragstätigkeit zu Naturmedizin und Umwelterkrankungen.
Medizinischer Sachbuchautor (z. B. "Die Vernichtung der biologischen Medizin"
u.a.) und belletristischer Schriftsteller ("Die Antworten der Sphinx"; "Der Tod
des Hippokrates"); Liedermacher und Vorstand der Partei "Aufbruch", die sich
für eine menschenwürdige Politik, Frieden und Wohlstand für
Alle, Arbeits-, Familien- und Sozialförderung einsetzt. |