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31.10.2003 Ursula Haverbeck  

An die CDU - Landesverbandes Hessen

Frankfurter Straße 6

65189 Wiesbaden



Sehr geehrte Damen und Herren!

Wie aus den Medien zu erfahren ist, hat sich Paul Spiegel über die Rede des Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann zum 3. Oktober 2003 vehement beschwert. Auch die Parteioberen bezichtigen Hohmann des Antisemitismus, den sie in ihren Reihen nicht dulden wollen. Es wird ihm bereits nahegelegt, sein Mandat abzugeben.

Generalsekretär Laurenz Meyer hat sogar verlangt, Hohmann müsse sich bei Spiegel entschuldigen.

Was aber hat Martin Hohmann eigentlich verbrochen? Er hat historisch völlig korrekt Tatsachen über das Wirken der Juden berichtet, insbesondere im Kommunismus. Diese historischen Tatsachen sind in unendlich vielen Veröffentlichungen nachzulesen. Wer sie anzweifelt, macht sich unglaubwürdig und erweist sich als historischer Ignorant.

Wieso sollte sich Herr Hohmann für eine historisch belegte Tatsache, die er mitteilt, entschuldigen?

Entschuldigen müssen sich ganz andere Leute, nämlich erstens die, die bis heute im Gegensatz zu den Deutschen sich ihrer Verbrechen eher rühmen als Fehlverhalten öffentlich und um Verzeihung bittend einzugestehen. Das sind die Polen, die Tschechen und insbesondere die Juden.

Zweitens müssen sich die Medienvertreter und Politiker bei dem deutschen Volk entschuldigen, das sie immerhin gewählt hat. Doch sie haben in der Regel dieses nicht gefördert und geschützt, sondern es mit seinen Feinden als ausländerfeindlich, rassistisch und antisemitisch abgekanzelt. Nicht die Deutschen sind ausländerfeindlich, sondern Medien und Politiker in Deutschland sind deutschenfeindlich.

Es müßte doch langsam auch den Politikern dämmern, daß der Wind sich gedreht hat. Die Deutschen haben unendlich gebüßt und gezahlt für Verbrechen, die sie zum großen Teil gar nicht begangen haben. Ich erinnere hier nur an die Wehrmachtsausstellung, die eigentlich eine Anti-Wehrmachtsausstellung ist.

Das gilt aber auch für den Auschwitz-Mythos, um dessentwillen ernsthafte Wissenschaftler und Forscher für viele Jahre ins Gefängnis wanderten, obgleich sie wahrheitsgemäß berichtet hatten, und ohne daß sie überzeugend widerlegt worden wären.

Und weil man eben keine Argumente zur Widerlegung hat, deswegen wurde ein Gesetz verabschiedet, daß es überhaupt verbietet und unter Strafe stellt, diese Dinge zu hinterfragen.

Das hört jetzt auf. Jetzt verlangen wir von der Gegenseite die Beweise für ihre Behauptungen, sachliche, wissenschaftlich erhärtete und nachprüfbare Beweise, die öffentlich erörtert werden.

Ein geduldiger, gutmütiger Esel kann sehr schwer belastet werden, irgendwann aber ist auch seine Ertragensfähigkeit erschöpft. Wir können nur hoffen, daß die Deutschen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt, wenn die Lügen nicht mehr aufrecht zu erhalten sein werden, sich deutsch und christlich – obgleich ihnen beides ausgetrieben wurde – verhalten, und nicht alttestamentarisch, d.h. sich in nicht mehr bezähmbarem Haß und Rachedurst auf die wirklichen und vermuteten Täter stürzen. Vergleiche den Bromberger Blutsonntag am 3. September 1939 und Prag im Mai 1945.

Vielleicht haben Sie keine Ahnung, wie es im Volk gärt und brodelt. Die Erinnerung an Möllemann ist noch zu nahe. Sollte Martin Hohmann eines plötzlichen Todes sterben oder verunglücken, dann wird niemand glauben, daß es sich hier um ein natürliches Geschehen handelte. Stellen Sie ihm ein kugelsicheres Auto, Schutzweste und Bewacher zur Verfügung. Und vor allem, behalten Sie ihn nicht nur in der CDU als Bundestagsabgeordneten, sondern stellen Sie sich in möglichst großer Zahl hinter seine Aussagen.

Martin Hohmann zitierte die Deister- und Weserzeitung: "Wut und Entsetzen kocht da hoch". Es liegt an Ihnen zu verhindern, daß Wut und Entsetzen nicht in furchtbaren Gewalttaten sich Luft verschaffen.

Wir brauchen die Kritik und Ratschläge eines Paul Spiegel nicht. Er möge sich lieber mit der verbrecherischen Politik Israels befassen, als uns ständig Vorhaltungen zu machen.

Es geht nicht um Antisemitismus. Mit diesem Argument läßt sich im Jahre 2003 keine Sachaussage mehr totschlagen. Es geht um Wahrheit und Gerechtigkeit. Wenn das für CDU-Politiker Antisemitismus ist – oder auch für SPD-Repräsentanten – dann haben sie sich damit selbst das Todesurteil gesprochen.

Bedenken Sie, was Sie tun!

Ursula Haverbeck



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